BooCrew & WH Update + neues Video

Ab heute ist eine neue Version der deutschen Audiospur für BooCrew – Welcome To Our Haunted House verfügbar. Die alte Version hat an manchen Stellen ab und zu etwas Übersteuert. Das sollte jetzt nicht mehr vorkommen.

Die neuen Aufnahmen für WitchingHour verzögern sich leider aktuell wegen der Pandemie. Sobald diese sich erledigt hat finden die Aufnahmen statt. Für Halloween 2020 sollte dann also eine neue Stimme zur Verfügung stehen welche besser zur Figur passt.

Zu guter Letzt hier noch das neue Video für den AtmosFX – Translator:

Sabine beendet See-Testlauf 1 vorzeitig

Um 03:26Uhr brach der Kontakt zu A002 ab. Das Sturmtief Sabine hat mit Orkanböen die Sonde gewendet. Der vermeintlich Wasserdichte Schutzkörper hielt dem Druck in 20cm tiefe nicht stand und lief mit Wasser voll. Die Sonde wurde geborgen und wird aktuell getrocknet. Aktuell wird von einem Totalschaden bei der Elektronik ausgegangen. Die Sensorleitung kann wahrscheinlich wiederverwendet werden. Update folgt die Tage. Suche jetzt eine neue Konstruktionsidee für die Boje.

Probleme mit der Sensorleitung

BootUp-Sensorfehler
Der Temperatursensor 06m

Seit 2½ Wochen läuft inzwischen der See-Testlauf 1 im Walldorfer Badesee. Neben einigen kleinen Software-Updates welche vorallem Probleme mit dem Funkmodul lösen sollten, trat inzwischen ein wiederkehrendes Problem mit den Temperatur Sensoren auf. So passierte es manchmal, dass scheinbar ein DS18B20-Sensor nicht antwortete, was zur folge hatte, dass die Messwerte 85.00 (BootUp) und -127.00 (Nicht gefunden) in die Mittelwertberechnung mit einflossen. Bei einer Kontrolle der Sensorleitung wurde Feuchtigkeit innerhalb der Messpunkte ab fünf Meter tiefe festgestellt. Dies könnte die Ursache für die Fehler sein.
Dem Problem wurde mit einem Software-Patch entgegengewirkt, welches die Sensorabfrage so lange wiederholt, bis keiner der Sensorwerte 85 oder -127 ist.
Die kommenden Tage wird sich zeigen ob das Problem damit gelöst wurde. Für die Finale Sensorleitung wird jetzt überlegt, ob die luftleeren Räume mit einem Kunstharz ausgefüllt werden könnte.
Neben dem Patch für die Sensoren erhielt das Update auch ein paar Neuerungen für das Funkmodul für eine verbesserte Übertragung.

Update zum Patchday am 24.01.2020:
Das Funkmodul hatte trotz dem Patch vom 24.01.2020 wieder über einen Tag ausgesetzt.
Dadurch ergab sich folgende Erkenntnis. Das Sim800L spricht noch immer mit dem Atmega. Es führt auch soweit die Befehle aus, nur scheitert das Modul scheinbar daran die finale Verbindung herzustellen. Da der Fehler nur bei einem Befehl auftritt und dadurch die gesamt Fehlertoleranz nicht überschritten wird, wird das Modul auch nicht neu gestartet. Dies soll in einem künftigen Update mit einer Gewichtung der Fehler nachgebessert werden.

Zur Hölle mit der Optik!

Wer Projekt SeeInsight schon etwas verfolgt hat weiß, das auch die Sichtweite mit gemessen werden soll. Wenn man Online nach Verfahren sucht findet man schnell Systeme mit Kameras oder Lichtschranken. Das Problem daran, diese Systeme funktionieren nur gut wenn man sie Zeitlich begrenzt einsetzt. Wer schon mal eine Ankerkette einer Boje rauf geholt hat weiß, dass auf dieser Algen und vieles mehr sich ausgebreitet haben. Daher braucht man ein Verfahren welches ohne die Optik auskommt.

Meine Idee ist den Leitwert des Wassers zu verwenden. Reines Wasser (H2O) ist an sich kein guter Leiter. Durch hinzufügen von z.B. Salz oder in unserem Fall Schwebstoffe, Sand und Co. kann Wasser plötzlich sehr gut Strom leiten. Durch einen kleinen Spannungsteiler müsste es daher möglich sein den Wiederstand des Wassers über eine Strecke X zu messen. Dies könnte zwischen dem Grundgewicht und der Boje geschehen. In einem Versuch mit einem Eimer Schlamm vom örtlichen See und einem kleinen Arduino Nano konnte ich fest stellen das der Wiederstand des Wassers (ca. bei 11-8 kOhm) beim aufwirbeln von den Sedimenten um teilweise mehr als die Hälfte fiel.

Ob das jetzt die Finale Lösung ist weiß ich nicht. Natürlich hat jeder See einen anderen Leitwert. Eine Aussage wie „1kOhm auf 10m = Nullsicht“ kann man daher nicht treffen. Dazu müsste man evtl. das System etwas laufen lassen und dann Erfahrungswerte sammeln. Jetzt muss aber erstmal das System sich auf dem See sich beweisen bevor ich mehr Arbeit in diese Messtechnik investiere.

Sollte jemand andere Ideen haben, kann er die mir gerne einschicken 🙂

A002 wieder aufgewacht…

Am 22.01.2020 ging gegen 13:33 Uhr der letzte Ping der Sonde ein. Bei einem Besuch vor Ort am frühen Abend gab es bei der Sichtprüfung keine Auffälligkeiten. Da die Status LED vom Sim800L blinkte, wurde ein Problem mit der Spannungsversorgung ausgeschlossen.
Der Arduino hat den Befehl entweder alle 256 Zyklen oder wenn die Kommunikation mit dem Sim800L abbricht (keine Antwort auf „AT“-Ping) sich selbst und das GSM-Modul (per Reset-Pin) zurück zu setzten. Aus dem Blinkmodus der der Status LED vom Sim800L konnte festgestellt werden, dass die Verbindung um Funknetz besteht und kein Reset statt findet. Da der Atmega-328p keine Status-LED besitzt, konnte über seinen Zustand nichts in Erfahrung gebracht werden. Der letzte Neustart des Systems lag 10 Stunden zurück, der nächste Reset wurde grob auf den 23.01.2020 21-22Uhr berechnet.
Ich entschied mich auf den Reset zuwarten, um fest zustellen ob das System selbständig den Fehler lösen kann. Am 23.01.2020 um 22:30 Uhr sendete A002 verspätet den ersten Datensatz wieder.

Fazit:
Auf Grund der Symptome des Problems lässt sich auf ein Problem beim Sim800 zurück schließen. Zwar antwortet das Sim auf Pings aber hat Probleme bei der Umsetzung des Befehls. Dies lässt sich normalerweise mit einem einfachen Reset beheben. Der Atmega hat den Befehl die Anweisungen an das Sim zu wiederholen, sofern dieses nicht die richtige Antwort liefert (TimeOut). Dadurch vergeht Zeit, was zu einem verzögerten Reset geführt hat.

Folgen:
Es wird ein kleines Patch erstellt, welches ein TimeOut-Counter enthält. Sofern die Fehleranzahl bei zwei Sendeversuchen in Folge über 50% liegt startet das System verfrüht neu. Dadurch müsste ein Fehler nach spätestens 30 Minuten sich selbstständig lösen.